Chemiealtbauten ETH-Zentrum, Zürich

Chemiealtbauten ETH-Zentrum, Zürich, Fischer Architekten AG Zürich
fullscreen

Im Vordergrund stand die Klärung und Präzisierung der Raumstruktur – in intensiver Zusammenarbeit mit der kantonalen Denkmalpflege. Ein neues zentrales Element der Anlage bildet dabei die zweigeschossige Dachaufstockung, die Hörsäle, Seminarräume und eine Cafeteria enthält.

Die architektonisch qualitätsvollen Chemiealtbauten im Zürcher Hochschulquartier geben jeweils ein wertvolles Zeugnis der ETH-Geschichte. Dabei haben drei Generationen von Architektur-Professoren die verschiedenen Bauetappen zu einem Ganzen verbunden; Bluntschli/Lasius 1884–1886, Salvisberg 1937 und Hess 1956.

Da das Departement Chemie zum Hönggerberg auszog, bot sich die Chance, das mit Labors und Hörsälen ausgestattete Lehrgebäude zu einem Bürogebäude umzunutzen. Dabei sollten die Gebäude von neueren «Provisorien» befreit, ihnen ihr ursprüngliches Gepräge zurückgegeben werden, und eine Erweiterung die geforderten Kapazitäten für Ausbildungsräume bieten.

Im Vordergrund stand die Klärung und Präzisierung der Raumstruktur – in intensiver Zusammenarbeit mit der kantonalen Denkmalpflege. Ein neues zentrales Element der Anlage bildet dabei die zweigeschossige Dachaufstockung, die Hörsäle, Seminarräume und eine Cafeteria enthält.

Ein anderer wichtiger Eingriff erfolgte an der Universitätsstraße innerhalb des Vorhofes, der als «Visitenkarte» der alten Chemiegebäude gilt. Dieser Vorhof wurde von den dort stehenden Barackenbauten befreit und in eine zeitgemäße Gestaltung überführt. Neu bildet der Hof den Eingangsbereich zu verschiedenen öffentlichen Nutzungen sowie die Adresse.

fullscreen
Adresse
Universitätstrasse 6, 8006 Zürich, Schweiz
auf Karte anzeigen
Aufgabe Umbau und Sanierung
Auftragsart Wettbewerb
Auszeichnung 1. Preis
Leistungen Generalplanung, Projektierung, Ausführungsplanung und Bauleitung
Bearbeitungszeit 1997–2001
Herausforderung Denkmalpflege
Baukosten 75 Mio. CHF