Technologiezentrum SIKA, Zürich

Technologiezentrum SIKA, Zürich, Fischer Architekten AG Zürich
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Als Grundsatz wird Flexibilität nicht als Veränderung von Raumeinteilungen, sondern als variierbare Verbindungen von funktionellen Einheiten verstanden. Eine selbstständige Funktionseinheit bildet also die kleinste Raumgruppe – ein sogenannter Cluster.

Auf ihrem geschlossenen Areal an der Limmat will die Sika-Gruppe ein Technologiezentrum an der Stelle einer Lagerhalle errichten. Die neuen Forschungsabteilungen sollen im Neubau selbstverständlich miteinander kommunizieren und zusammenarbeiten. Als Grundsatz wird Flexibilität nicht als Veränderung von Raumeinteilungen, sondern als variierbare Verbindungen von funktionellen Einheiten verstanden. Eine selbstständige Funktionseinheit bildet also die kleinste Raumgruppe – ein sogenannter Cluster. Ein Cluster enthält einen zentralen Teamraum, um welchen sich Labors und Büros für sechs Mitarbeiter anordnen. Die Cluster können untereinander Räume abtauschen und haben dadurch eine flexible Grösse von zwei bis zehn Arbeitsplätzen. Mehrere Cluster umschliessen den Masterspace, der den umliegenden Cluster und Abteilungen als Kommunikationsraum dient.

Der Masterspace liegt im Zentrum des Gebäudes und wird über die tiefen Einschnitte zwischen den Clusterflügeln belichtet. Die Abteilungen setzen sich aus mehreren Clustern zusammen. Erstreckt sich eine Abteilung auf mehrere Geschosse, so werden die einzelnen Cluster zusätzlich in den Teamräumen vertikal miteinander verknüpft.

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Adresse
Tüffenwies 16, 8048 Zürich, Schweiz
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Bauherrschaft
Aufgabe Studienauftrag Technologiezentrum
Auftragsart Studienauftrag
Auszeichnung 2. Preis
Leistungen Projektierung
Bearbeitungszeit 2004
Baukosten 40 Mio. CHF
Kubatur 50’000 m³