Schulhaus Kreuzbühl, Zürich-Stadelhofen

Schulhaus Kreuzbühl, Zürich-Stadelhofen
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Die Katholische Schule Kreuzbühl liegt zentral, in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Stadelhofen in der Stadt Zürich. Der Neubau reagiert in seiner gestaffelten Anordnung und seiner Materialität aus Beton sensibel auf den Bestand. Mit der nuancierten Anwendung des Materials schafft er sich jedoch seine eigene, unverwechselbare Identität.

Geprägt ist die gebaute Nachbarschaft durch die Auflösung des Blockrandes. Die Bestandsbauten begrenzen die an den Strassenraum stossende, parkähnliche Umgebung. Der Neubau fügt sich als gleichwertiges Element zusammen mit dem Bestandsbau in eine Reihe vorhandener Solitäre harmonisch ein und präzisiert dadurch die städtebauliche Situation. Mit zwei markanten Vorsprüngen setzt er strassenseitig das bestehende Thema der gestaffelten Fassade fort. Die vorgefundene Grundrissstruktur wurde weiterentwickelt, damit eine homogene, in sich logische Gesamtanlage entsteht.

Die eingeschossige Eingangshalle verbindet den Neu- mit dem Altbau. Die Durchgangs- und Aufenthaltszonen bestechen durch räumliche Durchlässigkeit. Eine teils doppelläufige Treppe erschliesst den Neubau in der Vertikalen. Das strassenseitige Panoramafenster im Treppenhaus stellt den Bezug zur Stadt her. Alle Klassenzimmer richten sich zum Park oder zur Villa aus. Die Lärmbelastung liess sich dadurch massiv reduzieren.

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Adresse
Kreuzbühlstrasse 16, 8008 Zürich, Schweiz
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Bauherrschaft
Basilius Vogt Stiftung
Aufgabe
Erweiterung Schulhaus Kreuzbühl
Leistungen
Projektierung, Ausführungsplanung und Bauleitung
Bearbeitungszeit
2013–2015
Herausforderung
Städtebau, denkmalgeschützte Nachbarschaft