Schulhaus Hohl, Zürich

Schulhaus Hohl, Zürich
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Reduktion auf das Wesentliche – das von Anfang an streng limitierte Budget erforderte eine Konzentration der Eingriffe. Die Herausforderung lag somit in der Reduktion auf das Wesentliche – und der Weg dahin setzte eine akribische Auseinandersetzung mit dem Bestand voraus. Insbesondere die Oberflächen wurden dabei aufgefrischt sowie die Gebäudetechnik modernisiert.   

Das gegen Ende des 19. Jahrhunderts erstellte Schulhaus steht inmitten des lebendigen Quartiers Aussersihl der Stadt Zürich mit seinen vielen Blockrandstrukturen. Es bildet mit den umliegenden Schulhäusern ein Ensemble, welches sich um die Bäckeranlage gruppiert. Seine heutige Gebäudeerscheinung ist klar strukturiert, die klassische Ordnung und der tektonische Aufbau der Gebäudehülle sind von zeitloser Qualität. Der hohe Gebäudewert wird jedoch durch die stark abgenutzten Oberflächen gemindert.

Die architektonischen Qualitäten des Gebäudes waren hervorzuheben und die Haustechnik soweit Instand zu setzen, dass ein störungsfreier Betrieb gewährleistet blieb. Die Instandhaltungsmassnahmen sollten für die nächsten zehn Jahre resp. auf die kommende Nutzungsperiode ausgerichtet werden. 

Das von Anfang an streng limitierte Budget erforderte eine Konzentration der Eingriffe. Insbesondere die Oberflächen wurden dabei aufgefrischt sowie die Gebäudetechnik modernisiert.   

Die Herausforderung lag somit in der Reduktion auf das Wesentliche – und der Weg dahin setzte eine akribische Auseinandersetzung mit dem Bestand voraus. Oder wie es Ludwig Mies van der Rohe einst ausdrückte: «Das Essentielle sollte herausgearbeitet werden – und das sehe ich als die eigentliche Baukunst an.»
 

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Adresse
Hohlstrasse 68, 8004 Zürich, Schweiz
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Bauherrschaft
Amt für Hochbauten der Stadt Zürich
Aufgabe
Instandhaltung
Leistungen
Projektierung, Ausführungsplanung und Bauleitung
Bearbeitungszeit
2008–2010
Herausforderung
Best. Bausubstanz, Kosten