Lightcube, Glattpark Opfikon

Lightcube, Glattpark Opfikon
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Die tiefen Büros in diesem komplexen Volumen belichtet ein grosszügiger innerer Hof, ein «Leerraum» der als einen Raumkörper verstanden wird und das Kernstück der gesamten Anlage bildet.

In Opfikon, unmittelbar an der Grenze zur Stadt Zürich, bietet der neue Stadtteil Glattpark bis etwa 2020 Raum für 7’000 Einwohner und etwa gleich viele Arbeitsplätze – auf einer Fläche von rund 670’000 Quadratmetern. 

Das neue Gebäude markiert den Auftakt zum nordöstlichen Teil des Glattparks. Aus der Geometrie der Parzelle und ihrer städtebaulichen Ordnung hergeleitet, entsteht die Gebäudeform – ein Körper ohne parallele Seiten. Die tiefen Büros in diesem komplexen Volumen belichtet ein grosszügiger innerer Hof, ein «Leerraum» der als einen Raumkörper verstanden wird und das Kernstück der gesamten Anlage bildet. Seiner ausgeklügelten Geometrie wegen und aufgrund der gewollten Kombination von Zenital- und Seitenlicht entsteht ein Innenhof mit vier mehrgeschossigen «Ausstülpungen», welche die umlaufende Büroschicht durchbrechen und bis an die Fassade reichen. 

Diese «Ausstülpungen» beinhalten aber weit mehr als nur Kontakt zur «Aussenwelt». Sie domiliszieren verschiedene Freiräume, welche in erster Linie den Nutzern des Gebäudes dienen. Hängenden Gärten gleich werden Ruheräume und Kommunikationszonen als eine Art «value add» für das Gebäude angeboten.

Eine einfache, klare Struktur prägt die innere Organisation mit drei definierten, dem Innenhof zugeordneten Kernzonen (Vertikalerschliessungen, Sanitärzonen, Haustechnik). Die Büroschichten lassen durch die gewählte Tiefe eine hohe Flexibilität zwischen Zellen- und Kombibüro sowie Open Space zu.
 

Dieses Projekt ist aus dem Fundus von Leuner & Zampieri (1990 - 2000).

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Adresse
Lindbergh-Allee 1, 8050 Zürich, Schweiz
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Bauherrschaft
Allreal
Aufgabe
Neubau Bürogebäude
Leistungen
Projektierung, Ausführungsplanung
Bearbeitungszeit
2001–2005
Baukosten
50 Mio. CHF
Kubatur
42’000 m3