Im Obschtguet, Uitikon

Im Obschtguet, Uitikon, Fischer Architekten AG Zürich
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Die Wohnüberbauung formuliert den Übergang vom dörflichen Kern von Uitikon zu den umliegenden moderneren Wohngebieten. Die regelmässige Rasterordnung der Grundrisse, die an den Fassaden ablesbar wird, sucht bewusst die Analogie zum Bauernhaus. Aus der Ferne erscheint die Fassade als geschlossene Holzverkleidung, bei näherer Betrachtung löst sich dieses einheitliche Bild in seine Bestandteile auf.

Das ehemalige Bauerndorf Uitikon liegt an der Westflanke des Uetlibergs am Übergang ins Limmattal. Die Überbauung soll den Übergang vom eigentlichen Dorfkern zu den umliegenden moderneren Wohngebieten schliessen. Restriktive gestalterische Auflagen mussten dabei eingehalten werden: vom steilen Satteldach bis hin zur ortsüblichen Fassadenverkleidung.

Ein falscher Heimatstil konnte geschickt vermieden werden, unter anderem mit Lukarnen, die das Satteldach der rechtwinklig aneinandergekoppelten Doppelhäuser rhythmisieren. Diese gemeinsam mit dem Denkmalschutz entwickelten, kaminartigen Dachaufsätze wachsen aus den mit Holzlamellen verkleideten Fassaden heraus, die an die ortsüblichen Schöpfe und Riegelbauten erinnern. Sie integrieren die Rauchabzüge und Belüftungsanlagen und bringen Licht in das zweite Geschoss der grossen Dachwohnungen.  

Das äussere Erscheinungsbild wird vom warmen, braungrauen Farbton der Holzart Red Ceder dominiert und stellt bewusst die Analogie zum Typus Bauernhaus her. Mit Stahlzargen werden die Öffnungen der Zimmer zu Bändern zusammengefasst. Innerhalb dieser Bänder ändern sich Richtung und Abstände der vertikal ausgerichteten, schmalen Holzlatten. So scheinen die auch bei der Gestaltung der Loggien an den Giebelfronten verwendeten Latten je nach Blickwinkel und Entfernung geschlossen oder halb durchsichtig.

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Adresse
Untere Stockrütistrasse 1–5, 8142 Uitikon, Schweiz
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Aufgabe Neubau Wohnüberbauung mit Eigentumswohnungen
Auftragsart Machbarkeitsstudie/Direktauftrag
Leistungen Projektierung, Ausführungsplanung
Bearbeitungszeit 2005–2008
Herausforderung Übergang zwischen Dorfkern und umliegenden Wohngebieten